Auf dem Weg zum Abel Tasman Track

Nachdem der Queen Charlotte Track erfolgreich absolviert wurde steht nun der nächste Great Walk auf dem Programm, der Abel Tasman Track.
Um dahin zu kommen geht es zuerst mit dem Bus von Picton in die knapp 47.000 Einwohner zählenden Stadt Nelson.

Dort liegt auch das angebliche Zentrum Neuseelands.
Somit bin ich vom nördlichsten Punkt bis zum Zentrum vorgestoßen und es ist sozusagen Halbzeit.
Auf geht es Richtung südlichsten Punkt!

p1030705Das Zentrum Neuseelands liegt aber eigentlich 40km weiter südlich, laut Wikipedia.
Egal…drauf geschissen…der in Nelson muss reichen als symbolischer Akt.
Nach einer leckeren Pizza mit ebenso leckeren Rotwein und einer kurzen Nacht bringt mich der Bus am nächsten Morgen nach Motueka.
Anfänglich denkt man vielleicht, das Motueka nicht viel zu bieten hat, aber die kleine Stadt hat doch ihre Reize.
Besonders hervorzuheben ist hier Patisserie Royale, in der es einen grünen Tee gibt, göttlich. Eine Kanne nach der anderen ordere ich.
Und ich konnte mein erstes Spagetti Eis genießen in Neuseeland.
Anscheinend bin ich auch noch einer der ersten Kunde, der das probiert und man fragt mich aus, ob es denn auch gut war.
So erfahre ich die Geschichte, wie Motueka zu seinem Spagetti Eis kam.
Zwei deutsche Work and Travel Reisende führten es ein, aber es wollte nie gelingen. Bis sie den Grund für das Scheitern herausfanden, das Eis. Anscheinend ist das neuseeländische Eis ein wenig anders und lässt sich nicht in Spagetti Form bringen. Bis das Problem dann gelöst wurde verging noch etwas Zeit und jetzt dürfen sich die Neuseeländer an Spagetti Eis erfreuen, wenn auch noch sehr zögerlich.
So fülle ich meine Lebensmittelvorräte auf und lege einen Waschtag ein.
Während also die Wäsche so vor sich hin trocknet, wandere ich einen kleinen aber feinen Track am Strand entlang, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Vorbei an dem alten Wrack der Janie Seddon, welches angeblich die ersten Schüsse der neuseeländischen Brigaden im 2. Weltkrieg am 3. September 1939 abgab, also am gleichen Tag der Kriegserklärung.
Es war aber wohl nur ein Warnschuss…aber Schuss bleib Schuss und zählt somit.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es nach Motueka gebracht und rostet nun am Strand vor sich hin.

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Von Motueka geht es weiter nach Kaiteriteri, wo ich mir meine Habseligkeiten schnappe und zu Fuß weiter Richtung Marahau gehe.
Eigentlich kann man diese Strecke auch per Bus zurücklegen und es ist auch nicht so schön, auf der Straße zu wandern aber es gibt auf halber Strecke zwischen Kaiteriteri und Marahau dann doch noch etwas zu sehen, was man sich nicht entgehen lassen sollte, den Split Apple Rock.
Ein kleinen Umweg…

…und ich bin da…und möchte eigentlich auch gar nicht mehr wieder weg…

…bis die Touristenmassen eintreffen, da fällt mir der Abschied dann doch leichter.

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