Wandertag am Lago de Yojoa

Der Titel gebende Lago de Yojoa ist der größte Binnensee Honduras und ein perfektes Ziel für einen kleinen Wanderausflug.

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Ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen rund um den Lago de Yojoa ist Los Naranjos. In Unmittelbarer Nähe liegt eine archäologische Ausgrabungsstätte, mit Wanderpfaden durch den Feuchtwald und Aussichtsplattformen.
Wobei die Aussichtsplattformen dringend mal repariert werden müssten und ab und es schon zum Balanceakt werden kann.

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Wie schon erwähnt machte ich mich also mit dem Bus auf nach  Los Naranjos. Um Genau zu sein muss man erst mal nach La Guama, von dort mit dem Local Bus nach Peña Blanca und dann kann man sich entweder zu Fuß aufmachen nach Los Naranjos oder nimmt ein Tuk Tuk oder den Bus.
Da das ein Wanderausflug werden sollte entschied ich mich fürs gehen.

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Ich quartiere mich im Hotel D&D Brewery, Lodge, and Restaurant ein, so viele Möglichkeiten gibt es nicht. Sie haben eine Campsite und Dorm Rooms, so das man auch hier günstig unterkommen kann. Sehr zu empfehlen diese Unterkunft!

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Da der Tag schon zur Hälfte rum war und der Magen gefüllt werden wollte, ging es zurück nach Peña Blanca für ein paar Bilder und Nahrungsaufnahme.

Übrigens liegt noch eine andere, recht große Stadt am Lago de Yojoa mit einem sehr berühmten Namen. Es ist die Stadt Las Vegas.

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Aber mehr als den Namen haben sie nicht gemein.
Nach dem der Magen mit leckeren Hamburguesa gefüllt war ging es zurück zu meiner Unterkunft.
Am nächsten Morgen startete ich meinen kleinen Wandertag.
Ich wollte gerne den Parque Eco-Arqueológico Los Naranjos erkunden.
Zuerst aber entschied ich mich, die andere Flussseite zu erkunden, gegenüber der Parkanlage. Dort gibt es nämlich auch noch einen Park mit kleinen Wanderwegen, die direkt ins Marschland führen.
Die ersten Meter sind noch sehr gut ausgebaut.

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Und führt durch eine wunderschöne Waldlandschaft, direkt am Fluß entlang.

Je näher man dem Marschland aber kommt, desto rauer wurde der Weg.

Aber ein Weg, der sich wirklich lohnt.

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Nach dem es nicht mehr weiter ging machte ich mich auf den Rückweg. Vorbei an den Unterkünften einiger Bewohner des Marschlandes.

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Um mein eigentliches Ziel, den Parque Eco-Arqueológico Los Naranjos, zu erreichen, muss man eine Brücke überqueren, die über den Fluss führt und die beiden Parkanlagen verbindet.

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Nun stand da aber ein Schild, das man das Ticket zeigen sollte. Woher nehmen und wem vorzeigen, da war ja keiner.
Also ignorierte ich das Schild einfach und tat so, als hätte ich es nie gesehen und setzte auf die andere Flussseite über.

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Nach einem kurzen Fußmarsch kamen mir zwei Soldaten entgehen, die mich zum Ticket Schalter schickten, einmal quer durch den Park. Den beiden sollte man also das Ticket vorzeigen. Nun ja, ihre großen Waffen überredeten mich, den Ticket Schalter aufzusuchen. Durch den Feuchtwald führt ein kleines Netz aus ausgeschilderten Wanderwegen.

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Es gibt auch eine kleine Aussichtsplattform, von der man einen mehr oder weniger gute Sicht auf den Wald hat.

Die archäologische Ausgrabungsstätte ist aber jetzt nicht so der große Wurf.

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Nachdem ich nun endlich das Ticket am Ticketschalter erstanden hatte, wollte ich mir nun das Marschland näher anschauen und diese Aussichtsplattform. Also wieder den halben Weg zurück und dann Richtung See abbiegen.

Dann kommt man zu der Aussichtsplattform.

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Leider endete der Weg genau hier.

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Keine Möglichkeit ohne Kletterseil, was ich gerade nicht zur Hand hatte, dort rüber zu kommen. So musste ich wohl oder übel den Rückweg antreten.

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Auf der Brücke traf ich die beiden Soldaten wieder, die mich dann auch gleich nach meinem Ticket fragten.

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Da sich die Wolken so langsam mehrten und es nach Regen roch machte ich mich auf den Heimweg.

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Zurück in meiner Unterkunft versammelten die alle ausländischen Gäste alle an einem Tisch und ließen den Abend bei Bier und Cocktails ausklingen.

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Für mich ging es am nächsten Tag früh morgens los. Nicaragua wartet.

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