Die Iguazú Wasserfälle aus brasilianischer und argentinischer Sicht

Nicht zu Unrecht zählen die Wasserfälle von Iguazú zu den sieben Weltwunder der Natur.

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Über 270 kleine und größere Wasserfälle tummeln sich auf einer Breite von 2,7 Kilometern, ein einmaliger Anblick. Die bloßen Fakten werden dem Anblick aber einfach nicht gerecht.
Um sich selbst ein Bild von diesem einmaligen Naturschauspiel zu machen könnt Ihr die Wasserfälle von Brasilien oder Argentinien aus genießen.
Mir persönlich hat eindeutig die argentinische Seite besser gefallen, einfach weil es dort viel mehr Möglichkeiten zum wandern gibt.
Ein guter Ausgangspunkt für beide Seiten ist die Stadt Foz de Iguacu.
Wer gerne die Wasserfälle von oben sehen möchte, der sollte einmal bei Johnnys World VLOG reinschauen, das Ihr hier findet.
Ihn und seine Drohne traf ich unterwegs und er macht gerade Südamerika unsicher.

Aus brasilianischer Sicht
Von Foz de Iguacu, in dem ich mein Lager aufgeschlagen hatte um meine Besichtigungstouren zu starten ist es super einfach zum Nationalpark Iguaçu National Park auf brasilianischer Seite zu kommen.
Die Buslinie 120 fährt vom Terminal de Transporte Urbano direkt zum Nationalpark.
Und wie immer gilt, der frühe Vogel fängt den Wurm.
Je später ihr seit umso mehr müsst ihr euch den Anblick mit den anderen teilen.
Und vielleicht nicht so viel Essen mitnehmen, sonst passiert euch das hier.

Diese kleinen südamerikanischen Nasenbären sind nicht gerade zimperlich, was die Nahrungsbeschaffenheit angeht.

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Da nur der Besuch des Nationalparks nicht so viel Zeit in Anspruch nimmt lässt er sich gut mit dem Besuch des Vogelparks Parque de Aves verbinden.

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Als erstes besuchte ich die Wasserfälle, den eigentlich Grund meines Besuches.
Der Bus bringt einen zum Anfang eines kleinen Wanderweges, der zu der Hauptattraktion führt.

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Dem Fluss entlang eröffnen sich dem geneigten Wandersmann ab und zu wunderschöne Ausblicke.

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Auch wenn das Wetter nicht so ganz mitspielte ist s dennoch ein wunderschöner Anblick.

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Auf ein paar Aussichtsplattformen am Rande des Weges lassen sich die Wasserfälle am besten bestauen. Natürlich hat man die selten alleine.

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Am Ziel dann angekommen gibt es mehre Möglichkeiten, die Wasserfälle auf sich wirken zu lassen.
Eine Aussichtsplattform führt direkt zu den Wasserfällen und man wird mit Sicherheit nass, ganz rechts im Bild.

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Auch auf der anderen Plattform besteht die Gefahr ein wenig von dem vielen Wasser abzubekommen.

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Danach kann man eine Etage höher gehen um einen etwas besseren Blick auf die Wasserfälle zu bekommen.

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Und noch eine Etage höher hat man den besten Blick auf das Naturschauspiel.

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Man kann noch verschiedene Unternehmen auf dem Fluss unternehmen aber davon nahm ich dann doch Abstand. Hier eine Übersicht über den Park.

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Da noch etwas Zeit war besuchte ich auch noch den Vogelpark, der unweit der Wasserfälle beheimatet ist.

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Wie der Name schon sagt, hier gibt es jede Menge Vögel zu beobachten.

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Dieser Vogel nimmt gerade eine kleine Auszeit, was ein Spatz zu nutzen weiß.

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Ansonsten gibt es hier jede Menge Vögel verschiedenster Farben und Formen zu bestaunen.

Aber nicht nur Vögel.

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Aus argentinischer Sicht
Kommen wir jetzt zur argentinischen Seite der Wasserfälle. Diese ist laut Meinungen vieler, auch meiner, die schönere Seite.
Wie man auf der Karte schon sieht, es gibt eine Menge Kilometer mehr zu wandern.

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Die Av. Juscelino Kubitscheck, an der Rückseite des Terminal de Transporte Urbano in Foz do Iguaçu, passieren regelmäßig Busse, die in Richtung Puerto Iguazú fahren.
Einfach dort oder an der Straße Ausschau halten und dem Busfahrer signalisieren, das man einsteigen möchte.
Beim argentinischen Grenzposten machten wir dann kurz halt um sich einen Einreisestempel zu holen, den brasilianischen ignorierten wir gekonnt.
Ich hatte in den verschiedensten Blogs gelesen das man auf den nächsten Bus warten muss der einen dann mitnimmt und sich ein Ticket geben lassen sollte vom Busfahrer. Bei mir war es zumindest bei der Hin und Rückfahrt so, das der Bus auf alle Mitreisenden wartete. Macht die Sache einfacher.
Am Busterminal Puerto Iguazú endet die Reise und man muss nur noch zum zweiten Bussteig (auf dem Bild rechte Seite) und kann sich dort um ein Ticket zu den Wasserfällen kümmern. In meinem Fall war es die Company Rio Uruguay.
Von dort gehen auch wieder die Busse zurück nach Foz de Iguacu (Bussteig 7)

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Und so kommt man dann zum Eingang des Nationalparks Iguazú-Nationalpark.
Von dort führt der Weg Richtung Central.

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Als Zentrum für meine verschiedenen Wanderungen wählte ich den Leuchtturm, von dem man alle Treks erreichen kann.

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Als erster Trek stand der Circuito Superior auf der Liste. Er führt oberhalb der Fälle entlang und ist 700 Meter lang.
Der Weg führt auf einen extra angelegten Laufsteg durch den Regenwald an den Wasserfällen vorbei. Es geht von einem Viewpoint, von einem Salto (Wasserfall), zum anderen.

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Da es über den Weg an sich nicht viel zu berichten gibt, hier ein paar Bilder von der Aussicht, die man vom Circuito Superior genießen kann.

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Dann ging es wieder zurück zum Leuchtturm, um den nächsten Circuito zu starten.

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Als nächstes stand der Circuito Inferior auf der ToDo List. Der führt unterhalb der Wasserfälle entlang und ist ca. 2 km lang.

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Auch hier sind die südamerikanischen Nasenbären anzutreffen, die nur auf eine Gelegenheit warten um die Nahrungsvorräte der Besucher zu plündern.
Gelegenheit macht bekanntlich Diebe.

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Und jetzt folgen wieder ein paar Bilder, was euch auf den Circuito Inferior erwartet.

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Zurück zum Ausgangspunkt kommt man noch an ein paar kleineren nicht ganz so spektakulären Wasserfällen vorbei,

Zum krönenden Abschluss stand der Circuito Garganta del Diablo, der Teufelsschlund auf dem Programm. Um dahin zu kommen kann man einen Zug nehmen.
Aber da die meisten diese Möglichkeit in Anspruch nehmen darf man eine Nummer ziehen und schaut dann, wann man denn dran kommen würde.
In meinem Fall hätte ich auf die Transportmöglichkeit eine Stunde warten müssen.
So entschied ich mich den Weg zu laufen. Dafür sollte man ungefähr eine 45 Minuten einplanen.

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Wenn man an der Endstation der Zugstrecke angekommen ist führt ein ca. 1 km langer Weg dann zum Teufelsschlund.
Das kann manchmal etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, da man sich den Weg mit vielen anderen teilen muss.

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Am Garganta del Diablo sollte man etwas mehr Zeit einplanen, denn es ist sehr unwahrscheinlich das man den für sich alleine hat.
Aber der Anblick ist es auf jeden Fall Wert.

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Und schon ist der Tag auch schon rum, denn das geht recht schnell.
Zurück geht es auf den gleichen Weg wie man gekommen ist.
Der Bus bringt einen zum Busterminal von Puerto Iguazu, dort auf den Bussteig Número 7 und von dort zurück nach Brasilien.

 

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