Wanderung zum Cristo Redentor, der Christusstatue und zum Zuckerhut

Nach den eindrucksvollen Wasserfällen sollte es nun in die zweitgrößte Stadt Brasiliens gehen, Rio de Janeiro. Von dort ging nämlich mein Flieger nach Afrika.
Hier erstmal ein paar Eindrücke aus Rio.

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Der berühmte Strand von Copacabana beim morgendlichen Spaziergang.

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Das Weltgrößte Street Mural

Und noch viele andere Dinge gibt es in Rio de Janeiro zu entdecken.

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Nun war ich zur Zeit des Karnevals vor Ort. Leider waren die Tickets für den Sambradrome schon lange ausverkauft und Schwarzmarktpreise für mich etwas zu teuer.
Aber auf den Straßen gibt es zu der Zeit genügend Partys.

Es gibt wohl zwei Dinge, die man in Rio auf jeden Fall besuchen muss.
Das ist einmal das Wahrzeichen der Stadt, die Christusstatue und zum anderen der Zuckerhut.
Da der Blog ja WALK… heißt habe ich versucht, beide mehr oder weniger zu bewandern.
Denn das ist möglich und spart auch noch ein wenig Geld, die man besser in Caipirinhas investieren kann.

Wanderung zur Cristo Redentor (Christusstatue) und zum Mirante Dona Marta

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Um die Christusstatue zu besuchen nehmen die meisten den einfachen Weg, das Auto oder die Zahnradbahn.
Aber man kann auch sehr gut dorthin wandern. Außerdem lässt sich die Wanderung sehr gut mit einem in der Nähe liegenden Aussichtspunkt kombinieren, Mirante Dona Marta.
Ich hatte auf den verschiedensten Webseiten gelesen, das die Wanderung gefährlich sein sollte und man dort überfallen würde.
Aber nach dem ich die Wanderung nun absolviert habe kann ich nur sagen, ich würde jeden Dieb auf jeden Fall Aufwandsentschädigung zahlen, das er das auf sich genommen hat um die 2 oder 3 Wanderer pro Tag zu überfallen.
Und ihm vielleicht den Hinweis geben, das er in anderen Gebieten mehr Glück hat.
Der Weg auf ist doch sehr anstrengend, besonders bei Rios heißen und schwülen Tagen.
Da ist man schon nach einer Minute durchgeschwitzt.
Insgesamt muss man 710 Meter aufsteigen. Auch ein bisschen klettern ist bei dem Weg enthalten.

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Man wird also schon gefordert.
Ausgangspunkt des Tracks Corcovado, Christ Redeemer, der unter dem Namen auch bei Google Maps zu finden ist, ist der Parque Lage.
Auf jeden Fall ist der Park alleine schon ein Besuch wert.

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Um zum Ausgangspunkt des Trails zu kommen führt der Weg vorbei unter anderem an einem Aquarium.

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Am Ende kommt man an ein kleines Ranger Häuschen, in dem man sich im Wanderbuch verewigen kann, das man den Weg auf eigene Gefahr begeht und dann geht es los.

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3,8 Kilometer klingen nach nicht gerade viel, aber diese gehen eigentlich immer bergauf.
Dabei ist der Weg gut gekennzeichnet.

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Der Weg führt dabei durch eine wunderschöne Regenwaldlandschaft.

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Nur noch 1,7 km, Zeit für eine Pause mit super Aussicht.

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Von nun an geht es wirklich steil bergauf. Erst durch den Wald.

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Danach ist ein wenig klettern angesagt.

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Dabei kommt man wirklich ins schwitzen und die Aussicht ließ wirklich zu wünschen übrig.

Nun kreuzt man die Linie der Zahnradbahn, mit der man einfacher nach oben kommt als der von mir hier beschriebene Weg.

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Danach endet der Weg durch den Regenwald und man muss leider den letzten Teilabschnitt auf der Straße gehen.

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Das ganze dauert ca. 2 bis 2 1/2 Stunden. Und für was der ganze Aufwand?

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Die Christusstatue hülte sich in dicken Nebelschwaden, hervorragend.

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Also ging es wieder zurück. Man kann dieses auf den gleichen Weg tun, den man gekommen ist oder macht einen kleinem Umweg, der aber immer der Straße entlang geht.
Einen richtigen Fußgängerweg gibt es leider nicht.

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Zumindest klarte das Wetter auf, so das der Weg nicht ganz so umsonst war.

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Wenn man der Straße weiter folgt, den Taxifahrern ausweicht die einen unbedingt mitnehmen wollen, kommt man zum Mirante Dona Marta.
Von dem Aussichtspunkt hat man einen schönen Blick auf Rio de Janeiro und den Zuckerhut.

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Auch auf die Christusstatue hat man einen guten Blick, besonders weil sich die Wolken verzogen hatten.

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Danach folgt man einfach der Straße bis man zu einer Bushaltestelle kommt.
Die bringt einen schön ins Zentrum. Dort könnt ihr vom gesparten Geld gleich einen oder zwei Caipirinha genießen.
Denn je nachdem, ob ihr mit Shuttle fährt oder mit der Zahnradbahn kostet das ab 70 BRL. Ich musste nur 26 BRL für den Eintritt zahlen.

Wanderung zum Zuckerhut

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Die Seilbahn ist der einfachste und schnellste Weg zum Zuckerhut zu kommen.
Man kann aber auch wandern, zumindest bis zur Zwischenstation.
Wenn man dann weiter wandern bzw. in dem Fall klettern möchte sollte man schon Kletterausrüstung dabei haben.
Da das bei mir nicht der Fall war hieß es, eine kurze Wanderung zur Zwischenstation. Außerdem spart man auch gleich wieder ein wenig Geld, denn von der Zwischenstation aus kostet es nur die Hälfte oder einen oder zwei Caipirinha.
Falls Ihr bei Google Maps den Ausgangspunkt sucht, einfach nach Sugar Loaf Trail suchen.
Der sieht dann so aus.

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Dem Weg folgt man erstmal ein wenig.

Bis zu einem großen Schild, an dem man dann Richtung Zuckerhut abbiegt.

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Jetzt geht es wieder schön bergauf, aber alles sehr human. Insgesamt sind ca. eine Stunde einzuplanen für den Weg.

Große Aussichten sucht man vergebens. Es gibt eine Aussichtsplattform, von der es aber kaum Aussicht zu genießen gibt.

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Ansonsten führt der Weg immer durch den Wald.

Bis man an der Zwischenstation ankommt.

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Und schon mal die Aussicht genießen kann.

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Dann geht es mit der Seilbahn hoch zum Zuckerhut.

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Von hier oben hat man wirklich eine super Aussicht auf Rio und kann die Panoramafunktion der Kamera voll ausnutzen.

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Danach nimmt man den gleichen Weg den man gekommen ist und kann noch ein wenig rund um den Zuckerhut wandern.

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